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Exponate Dokumentation

Ferngläser mit Display

Für das Museum Koenig fertigte inSynergie zwei Ferngläser, in denen ein Film eine Herde Elefanten zeigt.

Die Ferngläser wurden in unterschiedlicher Höhe montiert, damit sowohl kleine als auch große Besucher einen bequemen Einblick haben. Besucher können die Ferngläser nach links und rechts drehen, somit den Blick durchs Bild wandern lassen und neue Details entdecken.

inSynergie erstellte die Konstruktionszeichnung und sorgte für die Produktion und Montage der einzelnen Bauteile. Der Korpus sowie der Standfuß sind Sonderanfertigungen aus Stahl, mit Pulverbeschichtung versehen. Zusätzlich wurden die Okulare in 3D modelliert und im Lasersintern-Verfahren hergestellt. Die Objektiv-Atrappen wurden aus Kunststoff gefräst und mit Glaslinsen versehen. Die Ferngläser sind über ein Rundtischlager mit dem Standfuß verbunden, so dass sie sich zu einer gewissen Gradzahl drehen können.

inSynergie ist auch verantwortlich für die Medientechnik und Programmierung: Über einen Sensor wird die Drehung ermittelt und das Bild des Films mit einer Software auf dem eingebauten 7" Monitor entsprechend horizontal verschoben.

 

Endkunde:

Museum Koenig Bonn, 2016
https://www.zfmk.de/

Torso mit eingebauten LEDs

Dieses Exponat beschreibt die Auswirkungen von Salz auf verschiedene Organe im menschlichen Körper.

Dazu können Besucher verschiedene Taster drücken. Bei Betätigung leuchtet nicht nur ein Schriftfeld mit Erklärungen auf, sondern auch das entsprechende Organ an einem medizinischen Modell.

In jedes Organ wurde ein Würfel aus satiniertem Plexiglas, der einem NaCl Kristall nachempfunden ist, einglassen. Dafür wurden quadratische Öffnungen in das Modell gefräst. Die Würfel sind jeweils mit LEDs versehen, die mit den Tastern verdrahtet sind.

Endkunde:

Westfälische Salzwelten, Bad Sassendorf 2015
www.westfaelische-salzwelten.de

Auftrieb in Salzwasser

 

An dieser Station können Besucher der Salzwelten den Effekt des unterschiedlichen Auftriebs von Körpern in Salz- und Süßwasser selbst austesten.

An einer Balkenwaage, deren Teile in der inSynergie-Werkstatt gefräst und lackiert wurden, hängen zwei Taucher mit dem exakt gleichen Gewicht. Diese Taucher wurden im 3D-Druck-Verfahren hergestellt. Unterhalb der Taucher stehen zwei Gefäße, eins gefüllt mit Salzwasser, das andere mit Süßwasser. Mithilfe einer Kurbel können die Taucher in die Flüssigkeit hinab gelassen werden. Der Effekt: Der Taucher im Salzwasser schwimmt höher als der andere, da Salzwasser mehr Auftrieb erzeugt.

Die Gefäße stehen zudem auf Waagen mit Digitalanzeige (diese werden über die Haustechnik zusammen mit den anderen elektrischen Stationen der Ausstellung morgens gestartet und abends ausgeschaltet). Diese zeigen zunächst das gleiche Gewicht an. Jedoch kann man über einen Drehknauf an der Balkenwaage die Taucher auf gleiche Tauchtiefe bringen. Nun ändern sich die Anzeigen der Digitalwaagen, denn um den Auftrieb des Salzwasser-Tauchers auszugleichen wirkt eine Kraft nach unten.

Endkunde:

Westfälische Salzwelten, Bad Sassendorf 2015
www.westfaelische-salzwelten.de

Münzrad

 

Zu den gezeigten Schätzen im „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“ gehören unter anderem 48 Münzen, die auf ganz besondere Art präsentiert werden: In einem Münzrad. Das gesamte Exponat ist etwa 2 Meter breit und fast 3 Meter hoch. In dessen Mitte hinter Glas befindet sich ein Rad von etwa 1 Meter Durchmesser, in dem die Münzen ringförmig angeordnet sind. Über sensorische Tasten können Besucher dieses Rad von einem Motor drehen lassen und somit eine Münze von Interesse unter eine Linse steuern. Diese Münze kann nun nicht nur vergrößert unter der Lupe betrachtet werden, es erscheinen auch weitere Informationen und Ansichten auf einem Monitor in der Mitte des Rads. Der Name des dargestellten Herrschers wird durch LED Lampen zum Aufleuchten gebracht.

inSynergie stellte die Bauteile des Exponats teilweise in der eigenen Werkstatt und teilweise mithilfe von Subunternehmern her. Auch die Software wurde von inSynergie programmiert.

Endkunde:

Centre Charlemagne, Aachen 2014
www.centre-charlemagne.eu

Jukebox

 

Für die Milchbar im PS.Speicher Einbeck sahen die Planer eine Jukebox vor, über die Besucher Musiktitel auswählen und über ein Lautsprecher-System abspielen können.

inSynergie organisierte eine originale, voll funktionsfähige Wurlitzer Jukebox. Die Herausforderung war jedoch, die Tasten der Jukebox mit dem digitalen Signal für den Abspielrechner und das Lautsprechersystem zu verdrahten. Schließlich wurde eine mechanische Lösung gewählt, um mit den Tasten der Jukebox Microschalter zu betätigen, die das entsprechende digitale Signal abgeben.

Im Raum wurden an mehreren Stellen Lautsprecher mit hochwertiger Tonqualität installiert, so dass die Besucher die Musik rundum genießen können.

Endkunde:
PS.Speicher Einbeck
ps-speicher.de

Verschiebemonitor

Die Verschiebemonitore in der Ausstellung „Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen“ werden über Schienen über einer breiten Glasvitrine bewegt. Der Inhalt des Monitors verschiebt seine Position synchron zur Bewegung des Monitors selbst. So erscheinen unterschiedliche Informationen passend zum Inhalt der Vitrine.

Bei der Station "Maasland" wird der Monitor über einer Karte verschoben. Auf dem Bildschirm wird stets der Ausschnitt der Karte gezeigt, der sich dahinter in der Vitrine befindet. Über das Berühren von Hotspots kann der Besucher mehr Informationen zu wichtigen Orten abrufen.

Eine andere Vitrine enthält Kontaktabzüge von historischen Fotos der Stadt Aachen. Auf dem Monitor kann man die Fotos auf den Abzügen einzeln vergrößern und Textbeschreibungen lesen.

Konstruktion, Installation und Programmierung wurden von inSynergie durchgeführt.

Endkunde:
Centre Charlemagne, Aachen 2014
www.centre-charlemagne.eu

LED Globen

Ausbreitung des Menschen von Afrika aus
Sonderanfertigung Plexi-Verschalung
Globus zum Thema Eiszeiten
Stele mit Steuerungselementen wird über Kamerasensoren ausgelesen

Für das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz verbaute inSynergie zwei interaktive 360° Globen mit Lichttaktung. Auf den Kugeln von ca. 100cm Durchmesser wird die Erde und deren Veränderungen im Zeitraffer dargestellt.
Die Animation auf dem einen Globus zeigt die Ausbreitungswege der Menschenarten von Afrika um die Erde und das Zusammentreffen von Homo sapiens und dem Neandertaler. Der andere Globus zeigt den Verlauf der Eisbedeckung während der letzten Eiszeit und zur gegenwärtigen Klimaerwärmung.

Beide Globen können vom Besucher mit zwei Schaltflächen interaktiv gesteuert werden, so dass die Zeit vor- und zurückgespult werden kann. Die Steuerung läuft über Gestenerkennung per Kamera. Die gewählte Zeit wird über 12 LEDs angezeigt. Jede Auswahl wird von einem Feedback Audiogeräusch akustisch rückgemeldet.

Der LED Ball wurde in ein bauseitiges transparentes Schutzgehäuse installiert. inSynergie ließ dafür Sonderanfertigung von einem Gehäuse aus Plexiglas als geforme Hüllen herstellen. Auch die Unterkonstruktion, um die Globen mitten im Raum aufstellen zu können, wurde von inSynergie konstruiert.

Endkunde:

Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, 2014
smac.sachsen.de

Pepper's Ghost

 

Das holografisches "Pepper´s Ghost" Display im Staatlichen Museum für Archäologie in Chemnitz zeigt die 3D-Rekonstruktion des Steinheimer Schädels mit Hilfe der virtuellen Paläoanthropologie in mehreren Schritten.

Pepper's ghost ist ein Illusionstrick mit halbtransparenten Spiegeln. Dabei wird mittels eines Flachglases und spezieller Beleuchtung vor und hinter der Scheibe der Eindruck erzeugt, teilweise durchsichtige Objekte würden im Raum schweben.  Der halbtransparente Spiegel ist in der Vitrine im 45° Winkel angebracht. Darunter befindet sich ein liegender Monitor, dessen Bild im Spiegel sichtbar wird.

Endkunde:
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, 2014
smac.sachsen.de

Sprachband

 

Das Sprachband besteht aus 14 DLP LED Rückprojektionssystemen, die im Ring angeordnet sind und eine Video-Installation zeigen. Die Rückprojektionen wurden gewählt, damit möglichst keine Stöße sichtbar sind und die Installation als ein Band wahrgenommen wird.

Die Hälfte der Screens sind Touchscreens mit vertiefenden Videobeiträgen – mit bewegtem Bild und offenem Ton, die der Besucher durch Antippen starten kann.
Ohne Besucher-Interaktion läuft eine Medieninszenierung als Standby-Loop. Sie zeigt heutige Menschen als „Kulturträger“ und in verschiedenen kommunikativen Situationen: miteinander redend, mit sprechenden Gesten, nonverbal mit Symbolen und Zeichen.

inSynergie installierte die Rückprojektionen und die Soundanlage.

Endkunde:
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, 2014
smac.sachsen.de

ePaper

 

Da im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz die Textinformationen zu den ausgestellten Exponaten wegen ihres teilweise beträchtlichen Umfangs nicht mehr übersichtlich als Print-Lösung zu realisieren waren, wurden digitale Displays eingesetzt, welche in die Tischplatte der Vitrine eingelassen sind. inSynergie entwickelte einen Reader mit dem gewünschten Content-Format, der sich in das Design der Vitrinen einfügt, während die Technik geschickt versteckt wird.

Die inSynergie Lösung besteht aus einem einzigen, kompakten Gerät, das alle Komponenten (Bildschirm, Sensor, Schalter, Zuspielsystem) enthält. Für die Front des Geräts wurde eine Schutzscheibe aus ESG-Glas angefertigt, auf der die Bedienelemente mit einem keramischen Siebdruck angebracht sind.

Speziell für das Projekt entwickelte inSynergie die Elektronik für die Tastenerkennung sowie eine zugehörige Software für das Gerät, um das gewünschte Bedienverhalten zu erzielen.

Das Gerät kann in Serie produziert werden, immer im gleichen Design und in gleicher Größe, so dass es problemlos in die Planung der Ausstellung einbezogen werden kann. Zudem wird es dadurch ermöglicht, Ersatzgeräte zu halten und eventuell defekte Geräte jederzeit auszutauschen.

Endkunde:
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz, 2014
smac.sachsen.de

Dampflok

 

Im Deutschen Dampflokomotivmuseum projizierte inSynergie Videoinhalte auf eine echte Dampflok. Durch die Projektion wird auf eine stilisierte Weise dargestellt, was im Inneren der Dampflok passiert, wenn sie anfährt.

Sobald ein Besucher die Show startet, wird das Licht gedimmt, die Videoprojektion und der Sound gestartet.

Damit der Content nicht von der Körperform der Lok verzerrt dargestellt wird, wird mit Projection Mapping gearbeitet. Die Projektion wird mit zwei Projektoren dargestellt und der Übergang zwischen den zwei Projektionsflächen mit Softedge unsichtbar gemacht.

Steht man unmittelbar vor der Lok, simuliert der Subwoofer ein Vibrieren der Schienen.

 

Als zusätzlichen Spezialeffekt sondert eine Nebelmaschine während der Show Dampf aus dem Schornstein ab.

 

Endkunde:
Deutsches Dampflokomotivmuseum, Neuenmarkt 2013
www.dampflokmuseum.de